Karla Woisnitza, Grün„Aufbrechen und Öffnen, Bewegen und Transparentmachen von Formen der Einbindung und Umhüllung, Beharrung und Verdichtung“ bestimmen die Arbeiten der Berliner Künstlerin Karla Woisnitza. Aus der Werkgruppe „lazareto“ zeigt sie „verpackte“ Objekte, deren kostbares, mit Ei-tempera bemaltes Äußere auf verborgene Inhalte verweist. Musik inspiriert ihre feine Tuschezeichnungen auf Bütten und Papier. Sowohl in chaotisch anmutender Dichte als auch in poetisch gesetzten Linien schafft sie lebendig bewegte Bildgründe. … mehr Informationen zur Einzelausstellung „na-nu, nano, nonna“

Wilhelm Heiner, OrchesterMusik und Tanz waren auch die Inspirationsquellen des 1965 in Bielefeld verstorbenen Künstlers Wilhelm Heiner. Nach 1945 hat er in einer einzigartigen Werkgruppe Musikerporträts, Orchesterbilder und TänzerInnen in Kohle und farbigen Kreidezeichnungen geschaffen. Die expressive Ausdrucksweise - die bildgewordene Musikidee - mutet noch heute ungemein modern an und setzt interessante, ´musikalisch` bewegte Beziehungen zu den Arbeiten der Künstlerinnen Woisnitza, Hoffmann und Reese-Heim.

Vadim Vosters, Oeil de boeufNicht zuletzt erklingen in den gemalten Interieurs des belgischen Künstlers Vadim Vosters ganz eigene 'Melodien', die der Betrachter z.B. im Gemälde Œil-de-bœuf, durch ein barockes Rundfenster entdecken kann. Seine Hell-Dunkel-Malerei, das Spiel mit dem Standort und der Wahrnehmung des Betrachters bestimmen die ausgewählten Bilder. … mehr Informationen zur Einzelausstellung „Fisematenten“

Wang Fu, Quo vadisDas Zusammenspiel der Kunsttradition in Ost und West kennzeichnet die Arbeiten des in China geborenen Künstlers Wang Fu. Im einsamen Wanderer, der die Wegmarkierung passiert, auf welcher „Quo Vadis“ steht, mag man den Künstler selbst vermuten. Dabei beziehen sich seine Fragen nicht nur auf ästhetische Probleme, sondern auch ganz konkret auf die Gesellschaft, die Lebens- und Alltagswelt des Menschen. In der mehrteiligen Werkgruppe mit dem Titel „love parade“ ist der Mensch ausgeblendet. Was bleibt ist ein abstrahiertes in grell bunten Streifen wiedergegebenes Muster, das auf die Massenmode, die Bewegung und die Begleitmusik moderner Paraden verweist. … mehr Information zur Einzelausstellung „Wir leben doch auf einer Scheibe“

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