Ausstellungen - Archiv - 2009

Eröffnung der Ausstellung: 20. November 2009
Ausstellungsdauer bis: 17. Januar 2010

Seit 1994 ´malt` Jo Teh mit Pinseln. Pinselnachlässe von Künstlerkollegen sind das Material des Künstlers. Er zerlegt sie in ihre Einzelteile und komponiert die farbigen Borsten zu einzigartigen Panorama-Bildern, die aus der Ferne gleich einer abstrakten Farbfeldmalerei anmuten. Die Metalle der Pinselzwingen bilden oftmals einen glänzenden Hintergrund und erinnern an die kostbaren Silber- und Goldauflagen mittelalterlicher Tafelmalerei.

Eröffnung der Ausstellung: 04. September 2009
Ausstellungsdauer bis: 15. November 2009

„Klangspuren“ greift ein Thema auf, das regelmäßig im Fokus des Kunstgeschehens steht - die Verbindung zwischen Malerei und Musik.

Die Gemälde von Bart Vandevijvere sind abstrakte Kompositionen, die - mit den Mitteln der Malerei zeitgenössische Musik, z.B. John Cage, Dave Douglas, Morton Feldmann und Lucien Goethals, zu ergründen sucht. Dabei geht es dem Maler nicht darum, das Gehörte sichtbar zu machen. Vandevijvere untersucht Phänomene: die Entstehung des Tons, den fortwährenden Klang des Tons und die Komposition verschiedener Töne. Er versetzt sich im Malprozess in die Arbeitsweise der Komponisten und Interpreten hinein. Dabei entstehen – parallel zur Musik – autonome Gemälde, die erst einmal nur dem Sehen verpflichtet sind.

Eröffnung der Ausstellung: 05. Juni 2009
Ausstellungsdauer bis: 30. August 2009

Die Arbeiten des Künstlers Manfred Gipper kreisen um das Thema Architektur, Zeit und Vergänglichkeit. Dabei stehen die 50er Jahre im Focus. Mit den Mitteln der klassischen Malerei und der Collagetechnik sind die Bilder des 1956 in Bonn geborenen Künstlers Ausdruck seiner „gefühlten Zeit“.

 

Dazu lässt er sich immer wieder auf neue Orte mit ihrer spezifischen Architektur und ihren Industriebauten ein - in diesem Jahr ist es Köln und die Architektur von Wilhelm Riphahn (1889 – 1963). Anlass für die Ausstellung ist der 120. Geburtstag des für die Kölner Nachkriegsarchitektur so bedeutenden Architekten, sowie das einjährige Bestehen der Galerie Pamme-Vogelsang, die sich auf der „Riphahnenstraße“ befindet.

Eröffnung der Ausstellung: 17. April 2009
Ausstellungsdauer bis: 31. Mai 2009

Als künstlerischer Grenzgänger zwischen Ost und West verbindet Wang Fu Elemente der chinesischen Kultur mit Formen und Denkweisen, die der modernen westlichen Kunst entlehnt sind. In beiden Kulturen ist er zu Hause und sein kritischer, oft auch amüsierter Blick auf die Gesellschaft, in der er lebt, stellt kulturelle Werte in Ost und West gleichermaßen in Frage.

 

Dass die Erde eine Kugelgestalt hat, daran haben - entgegen der bis heute weit verbreiteten Meinung - selbst die Gelehrten im Mittelalter nicht gezweifelt, auch wenn Sie der festen Ansicht waren, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Der Ausstellungstitel von Wang Fu spielt weniger auf die alten Mythen vom Ursprung der Welt an. Vielmehr provoziert er dazu, über unsere Weltanschauung, unseren Blick- und Standpunkt, von dem aus wir die Welt und unser Leben wahrnehmen, nachzudenken. In den jüngsten Arbeiten setzt sich Wang Fu mit den Fragen der Malerei und deren Widersprüchlichkeiten auseinander: u.a. mit den Formen von Scheibe und Kugel - zwischen malerischer Fülle und Leere.

Eröffnung der Ausstellung: 27. Februar 2009
Ausstellungsdauer bis: 12. April 2009

„Der Raum dazwischen“ ist Leere, er besteht aus Löchern und Spalten, von Material z.B. aus Papier, Stahl oder Kupfer stellenweise begrenzt und durchdrungen, ist er dennoch als klar umrissene Form beschrieben.

 

Die Installationen, Objekte und Zeichnungen von Dorothea Reese-Heim spielen mit den Gegensatzpaaren, Leere und Form, Nichts und Etwas. Mit unterschiedlichen Werkstoffen bearbeitet sie diese Grenzbereiche und verdichtet die Gegensätze in ihrer Kunst.

Eröffnung der Ausstellung: 16. Januar 2009
Ausstellungsdauer bis: 22. Februar 2009

„Was abfällt bleibt“ – nanu (?) – so hieß doch Karla Woisnitzas erste Ausstellung im Berlin der Nachwendezeit? Rund 20 Jahre später – in Köln – also wieder Kleinteiliges? Oder etwa angewandte Nano-Technik, gebräuchlich, umstritten? – Nonna wundert sich nicht!

 

Mit ihren Arbeiten schlägt Karla Woisnitza schlägt einen weiten offenen Bogen. Er reicht von Collagen der frühen Neunziger Jahre über große Tuschezeichnungen auf Tosa-Bütten oder chinesische Papierbahnen bis zur aktuellen Werkgruppe der „lazareto“-Objekte und einer damit korrespondierenden Fotoinstallation.