Frans Masereel

 

(1889 – 1972), belgischer Grafiker, Zeichner und Maler; bekannt für seine zahlreichen, meist sozialkritischen und konsequent humanistischen Holzschnitte

 

1907 – 1908 Kunstakademie in Gent, Klasse Jean Delvin. Nach 2 Jahren verlässt er die Akademie auf Anregung von Delvin, „da für ihn nichts mehr zu lernen sei“.

 

1909 Reisen nach Deutschland und England, erste Holzstiche und Radierungen

 

1911 Aufenthalt in Tunesien

 

1912 Studio in Paris

 

1915 erste große Holzschnittfolgen „Passion eines Menschen“, „Mein Stundenbuch“, „Die Sonne“, „Die Idee“

 

1916 Emigration in die Schweiz; Tätigkeit als Grafiker u.a. für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes; dort auch Illustrationen zu Werken von Thomas Mann, Romain Rolland, Emile Zola und Stefan Zweig, mit dem ihn eine enge Freundschaft verbindet

 

1921 Rückkehr nach Paris, Entstehung der Montmatre Bilder; Besuche von George Grosz, Conrad Felixmüller

 

1926 Thomas Mann schreibt ein Vorwort zu „Mein Stundenbuch“

 

1927 Hermann Hesse schreibt ein Vorwort zu „Die Idee“

 

1928 Große Masereel Ausstellung im Leipziger Kunstverein

 

1929 Ausstellung in der Städtischen Kunsthalle Mannheim

 

1930 mehrmonatige Aufenthalte in der UdSSR, große Ausstellung in Moskau

 

1938 Beschlagnahme der Arbeiten Masereels in allen deutschen Museen und Bücherverbot durch die Nationalsozialisten

 

1938 Bühnenbilder und Dekorationen zu Berthold Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ in Paris

 

1940 Flucht nach Avignon

 

1943 Flucht nach Lausson; Leben unter falschem Namen

 

1947 – 1951 Lehrauftrag für die Meisterklasse an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken

 

1950 „Internationaler Großer Preis für Graphik“ der Biennale von Venedig

 

1952 – 1957 reger Austausch und Gemeinschaftsausstellungen mit Pablo Picasso

 

1953 Erster Präsident von XYLON (Internationalen Vereinigung der Holzschneider), die er in Zürich gemeinsam mit HAP Grieshaber, Erich Heckel, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Otto Pankok, Max Pechstein, Kurt Rössing u.a. gegründet hat.

 

1958 Aufenthalt in der VR China; Ausstellungen in Peking, Shanghai und Wutan

 

1960 Ausstellung in der Paulskirche in Ffm.

Werke
 
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1907 – 1908 Kunstakademie in Gent, Klasse Jean Delvin. Nach 2 Jahren verlässt er die Akademie auf Anregung von Delvin, „da für ihn nichts mehr zu lernen sei“.

 

1909 Reisen nach Deutschland und England, erste Holzstiche und Radierungen

 

1911 Aufenthalt in Tunesien

 

1912 Studio in Paris

 

1915 erste große Holzschnittfolgen „Passion eines Menschen“, „Mein Stundenbuch“, „Die Sonne“, „Die Idee“

 

1916 Emigration in die Schweiz; Tätigkeit als Grafiker u.a. für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes; dort auch Illustrationen zu Werken von Thomas Mann, Romain Rolland, Emile Zola und Stefan Zweig, mit dem ihn eine enge Freundschaft verbindet

 

1921 Rückkehr nach Paris, Entstehung der Montmatre Bilder; Besuche von George Grosz, Conrad Felixmüller

 

1926 Thomas Mann schreibt ein Vorwort zu „Mein Stundenbuch“

 

1927 Hermann Hesse schreibt ein Vorwort zu „Die Idee“

 

1928 Große Masereel Ausstellung im Leipziger Kunstverein

 

1929 Ausstellung in der Städtischen Kunsthalle Mannheim

 

1930 mehrmonatige Aufenthalte in der UdSSR, große Ausstellung in Moskau

 

1938 Beschlagnahme der Arbeiten Masereels in allen deutschen Museen und Bücherverbot durch die Nationalsozialisten

 

1938 Bühnenbilder und Dekorationen zu Berthold Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ in Paris

 

1940 Flucht nach Avignon

 

1943 Flucht nach Lausson; Leben unter falschem Namen

 

1947 – 1951 Lehrauftrag für die Meisterklasse an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken

 

1950 „Internationaler Großer Preis für Graphik“ der Biennale von Venedig

 

1952 – 1957 reger Austausch und Gemeinschaftsausstellungen mit Pablo Picasso

 

1953 Erster Präsident von XYLON (Internationalen Vereinigung der Holzschneider), die er in Zürich gemeinsam mit HAP Grieshaber, Erich Heckel, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Otto Pankok, Max Pechstein, Kurt Rössing u.a. gegründet hat.

 

1958 Aufenthalt in der VR China; Ausstellungen in Peking, Shanghai und Wutan

 

1960 Ausstellung in der Paulskirche in Ffm.

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