Joseph Beuys

Joseph Heinrich Beuys (1921 – 1986), Bildhauer, Zeichner, Aktionskünstler und Kunsttheoretiker war ab 1961 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf (mit spektakulärem Rauswurf 1972 durch den Wissenschaftsminister von NRW, Johannes Rau – Studentenparole: „ 1000 Raus ersetzen keinen Beuys“). Beuys entwickelte den „erweiterten Kunstbegriff“ und gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhundert.

Als Professor betreute Beuys ungewöhnlich viele Studenten und sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten, so z.B. Katharina Sieverding, Felix Droese, Blinky Palermo, Jörg Immendorff und Anatol Herzfeld.

Einige Lebensdaten: 

1941 Freiwilliger bei der Luftwaffe, Ausbildung zum Bordfunker (u.a. durch Heinz Sielmann)

1944 Absturz seines Flugzeugs über der Krim; anschließend Einsatz als Fallschirmjäger

1946 Studium der Monumentalbildhauerei (Klasse Joseph Enselin)

1947 Veranlasst durch Erwin Heerich Wechsel in die Klasse von Ewald Mataré

1947 – 1949 Arbeit an zoologischen Filmen von Heinz Sielmann und Georg Schimanski

1951 Meisterschüler bei Ewald Mataré

1951 – 1954 gemeinsames Atelier mit Erwin Heerich

1953 erste Einzelausstellung in Kranenburg (Brüder van der Grinten)

1953 Von der Heydt Museum, Wuppertal

1961 Berufung auf den Lehrstuhl für monumentale Bildhauerei der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf als Nachfolger von Josef Mages

1963 erste Fluxus Aktionen in der Aula der Akademie Festum Fluxorum Fluxus)

1964 Teilnahme an der documenta III, Kassel (anschließend war Beuys bis 1982 auf jeder documenta vertreten)

1967 „Beuys“ – umfassende Ausstellung am Städtischen Museum Mönchengladbach

1969 auf dem Kölner Kunstmarkt erzielt die Installation „The pack“ (VW Bus mit 24 Schlittenobjekten) den Rekordpreis von 110.000 DM

1971 auf Anregung von Beuys, Erwin Heerich und Klaus Staeck findet in der Kunsthalle Düsseldorf das „2. Internationale Meeting freier Kunstmarkt“ statt

1972 fristlose Entlassung durch den Wissenschaftsminister Johannes Rau

1973 Überquerung des Rhein in einem Einbaum von Anatol Herzfeld als symbolischer Akt der Heimholung an die Kunstakademie

1974 Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg

1976 Biennale Venedig

1979 Treffen mit Andy Warhol, später im Jahr erneut zur Ausstellung „Kunst = Kapital – Joseph Beuys, Robert Rauschenberg, Andy Warhol“

1979 Guggenheim Museum, NY (Retrospektive)

1981 erste Beuys Ausstellung in der DDR in der Ständigen Vertretung der BRD 

Werke
 
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Als Professor betreute Beuys ungewöhnlich viele Studenten und sehr unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten, so z.B. Katharina Sieverding, Felix Droese, Blinky Palermo, Jörg Immendorff und Anatol Herzfeld.

Einige Lebensdaten: 

1941 Freiwilliger bei der Luftwaffe, Ausbildung zum Bordfunker (u.a. durch Heinz Sielmann)

1944 Absturz seines Flugzeugs über der Krim; anschließend Einsatz als Fallschirmjäger

1946 Studium der Monumentalbildhauerei (Klasse Joseph Enselin)

1947 Veranlasst durch Erwin Heerich Wechsel in die Klasse von Ewald Mataré

1947 – 1949 Arbeit an zoologischen Filmen von Heinz Sielmann und Georg Schimanski

1951 Meisterschüler bei Ewald Mataré

1951 – 1954 gemeinsames Atelier mit Erwin Heerich

1953 erste Einzelausstellung in Kranenburg (Brüder van der Grinten)

1953 Von der Heydt Museum, Wuppertal

1961 Berufung auf den Lehrstuhl für monumentale Bildhauerei der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf als Nachfolger von Josef Mages

1963 erste Fluxus Aktionen in der Aula der Akademie Festum Fluxorum Fluxus)

1964 Teilnahme an der documenta III, Kassel (anschließend war Beuys bis 1982 auf jeder documenta vertreten)

1967 „Beuys“ – umfassende Ausstellung am Städtischen Museum Mönchengladbach

1969 auf dem Kölner Kunstmarkt erzielt die Installation „The pack“ (VW Bus mit 24 Schlittenobjekten) den Rekordpreis von 110.000 DM

1971 auf Anregung von Beuys, Erwin Heerich und Klaus Staeck findet in der Kunsthalle Düsseldorf das „2. Internationale Meeting freier Kunstmarkt“ statt

1972 fristlose Entlassung durch den Wissenschaftsminister Johannes Rau

1973 Überquerung des Rhein in einem Einbaum von Anatol Herzfeld als symbolischer Akt der Heimholung an die Kunstakademie

1974 Gastprofessur an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg

1976 Biennale Venedig

1979 Treffen mit Andy Warhol, später im Jahr erneut zur Ausstellung „Kunst = Kapital – Joseph Beuys, Robert Rauschenberg, Andy Warhol“

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