Otmar Alt

* 1940, deutscher Maler, Grafiker, Designer und Bildhauer, Träger des Bundesverdienstkreuz am Bande (1998)


Leitgedanke: „Kunst, die man erklären muss, ist langweilig.“ Kunst darf nicht elitär sein, sondern zugänglich; der Betrachter soll sich die Bedeutung (für sich) selbst erarbeiten.


Alts erste, farblich reduzierte Arbeiten lassen den Einfluss des Informell erkennen. Allmählich wird dann eine Vorliebe für intensive Farben und für klar definierte Formen / Konturen erkennbar, die Mitte der 1960er Jahre bald an Pop-Art erinnern. In den 1980er Jahren brechen Formen und Konturen auf, die Farben zeigen weniger Deckungsfähigkeit, seine unruhige Pinselschrift erinnert an die informellen Anfänge. Sein Stil wird mit Künstlern der klassischen Moderne in Verbindung gebracht (Miró, Matisse, Arp, Kandinsky, Klee) spricht jedoch eine eigene unverwechselbare Sprache.


Ausbildung:
1956 Lehre als Schaufenstergestalter und Plakatmaler.
1958 Gesellenprüfung mit ausgezeichnetem Ergebnis.
1959 begann er sein Studium an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin. Dort wurden vor allem Ausstellungsbau, Schrift u. ä. unterrichtet. Wegen der zeitlich parallelen Aufnahmeprüfung an der Hochschule der Künste versäumte Alt die Abschlussprüfung
1959 Studium an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin, Schwerpunkte: Ausstellungsbau, Schrift.
1960 Vorklasse bei Walter Bergmann (Angewandte Kunst), außerdem Aktzeichnen bei Hermann Bachmann.
1964 bis 1966 Meisterschüler bei Hermann Bachmann; gemeinsames Atelier mit Waldemar Grzimek ein Atelier. Hier entstehen unzählige informeller Arbeiten – ab ca. 1965 mit figurative Zügen

Vielfach mit Preisen ausgezeichnet, so z.B. 1991 mit dem Kulturpreis der deutschen Freimaurer

 
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* 1940, deutscher Maler, Grafiker, Designer und Bildhauer, Träger des Bundesverdienstkreuz am Bande (1998)


Leitgedanke: „Kunst, die man erklären muss, ist langweilig.“ Kunst darf nicht elitär sein, sondern zugänglich; der Betrachter soll sich die Bedeutung (für sich) selbst erarbeiten.


Alts erste, farblich reduzierte Arbeiten lassen den Einfluss des Informell erkennen. Allmählich wird dann eine Vorliebe für intensive Farben und für klar definierte Formen / Konturen erkennbar, die Mitte der 1960er Jahre bald an Pop-Art erinnern. In den 1980er Jahren brechen Formen und Konturen auf, die Farben zeigen weniger Deckungsfähigkeit, seine unruhige Pinselschrift erinnert an die informellen Anfänge. Sein Stil wird mit Künstlern der klassischen Moderne in Verbindung gebracht (Miró, Matisse, Arp, Kandinsky, Klee) spricht jedoch eine eigene unverwechselbare Sprache.


Ausbildung:
1956 Lehre als Schaufenstergestalter und Plakatmaler.
1958 Gesellenprüfung mit ausgezeichnetem Ergebnis.
1959 begann er sein Studium an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin. Dort wurden vor allem Ausstellungsbau, Schrift u. ä. unterrichtet. Wegen der zeitlich parallelen Aufnahmeprüfung an der Hochschule der Künste versäumte Alt die Abschlussprüfung
1959 Studium an der Meisterschule für Kunsthandwerk Berlin, Schwerpunkte: Ausstellungsbau, Schrift.
1960 Vorklasse bei Walter Bergmann (Angewandte Kunst), außerdem Aktzeichnen bei Hermann Bachmann.
1964 bis 1966 Meisterschüler bei Hermann Bachmann; gemeinsames Atelier mit Waldemar Grzimek ein Atelier. Hier entstehen unzählige informeller Arbeiten – ab ca. 1965 mit figurative Zügen

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