Otto Eglau

Otto Eglau (1917 – 1988), der zu Lebzeiten weltweit in mehr als 100 Einzelausstellungen und 120 Gruppenausstellungen gezeigt wurde, kam nach Abitur und Kriegsdienst erst 1947 aus der Kriegsgefangenschaft zurück nach Berlin. Dort studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Berlin und nahm 1953 eine Tätigkeit als Dozent für Freies Malen und Zeichnen an der Technischen Universität Berlin auf.

Im August 1950 urlaubte der angehende Künstler zum ersten Mal in Kampen auf Sylt, die Insel, welche in für den Rest seines Lebens immer wieder anzog. Nach vielen, oft monatelangen Aufenthalten in Kampen erwarb er hier 1976 ein Haus und baute es zur Galerie und als Atelier um. „Ohne Sylt wäre ich ein Fisch ohne Wasser“ wird er zitiert.

Regelmäßig zog es ihn an den Kampener Strand und ins Watt, wo er seine „Augenfunde“ in sein Skizzenbuch zeichnete, um sie später im Atelier malerisch / graphisch in neue Arbeiten umzusetzen. Seine stets menschenleeren, abstrakten Bilder bestechen durch klare Strukturen und fest gesetzte Linien. „Die Strukturen, die ich hinter die Dinge setze, und die Linien, die meine Bilder halten, sind Zeichen des vergänglichen Lebens. Sie sind zufällig wie die Spur, die eine Welle im Sand hinterlässt, unscharf wie die Grenze zwischen Meer und Land, vergänglich wie das Leben einer Muschel, die ich in der Hand halte.“ (Otto Eglau)

Schon während seines Studiums und bis in die 1970er Jahre unternahm Eglau zahlreiche Studienreisen nicht nur in Europa, sondern auch nach New York, Tunesien, Hongkong oder Japan. Gesponsert durch das Deutsch-Norwegische Kulturabkommen gelangte er 1962 zu einem längeren Aufenthalt in Oslo auf, ein Stipendium des Goethe Institut führte in 1970 nach Nepal – Eglau war nicht nur mit seinen vielen Ausstellungen in der Welt zu Hause.

Einige Lebensdaten
1917  Geburt in Berlin-Karlshorst
1947  Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft; Studium an der Hochschule für Bildende Künste Berlin
1953  Dozent an der Technischen Universität Berlin am Lehrstuhl für Freies Malen und Zeichnen
1957  Preis der 1. Exposition Biennale Internationale De Gravure à Tokyo
1970  Auslandstipendium (Nepal) des Goethe Institut München
1981  Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Werke
 
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Im August 1950 urlaubte der angehende Künstler zum ersten Mal in Kampen auf Sylt, die Insel, welche in für den Rest seines Lebens immer wieder anzog. Nach vielen, oft monatelangen Aufenthalten in Kampen erwarb er hier 1976 ein Haus und baute es zur Galerie und als Atelier um. „Ohne Sylt wäre ich ein Fisch ohne Wasser“ wird er zitiert.

Regelmäßig zog es ihn an den Kampener Strand und ins Watt, wo er seine „Augenfunde“ in sein Skizzenbuch zeichnete, um sie später im Atelier malerisch / graphisch in neue Arbeiten umzusetzen. Seine stets menschenleeren, abstrakten Bilder bestechen durch klare Strukturen und fest gesetzte Linien. „Die Strukturen, die ich hinter die Dinge setze, und die Linien, die meine Bilder halten, sind Zeichen des vergänglichen Lebens. Sie sind zufällig wie die Spur, die eine Welle im Sand hinterlässt, unscharf wie die Grenze zwischen Meer und Land, vergänglich wie das Leben einer Muschel, die ich in der Hand halte.“ (Otto Eglau)

Schon während seines Studiums und bis in die 1970er Jahre unternahm Eglau zahlreiche Studienreisen nicht nur in Europa, sondern auch nach New York, Tunesien, Hongkong oder Japan. Gesponsert durch das Deutsch-Norwegische Kulturabkommen gelangte er 1962 zu einem längeren Aufenthalt in Oslo auf, ein Stipendium des Goethe Institut führte in 1970 nach Nepal – Eglau war nicht nur mit seinen vielen Ausstellungen in der Welt zu Hause.

Einige Lebensdaten
1917  Geburt in Berlin-Karlshorst
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1953  Dozent an der Technischen Universität Berlin am Lehrstuhl für Freies Malen und Zeichnen
1957  Preis der 1. Exposition Biennale Internationale De Gravure à Tokyo
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