schanko 144In der Ausstellung „Der flächenlose Raum“ zeigen wir neue, expressive Papierarbeiten von Rolf Schanko. Die Arbeiten sind Ergebnisse eines „Wettkampf“, den der Künstler gegen die Zeit ausficht. Dabei wird nichts korrigiert, nichts nachgebessert – entweder überzeugt das Bildresultat am Ende des Wettkampes, oder es muß verworfen werden.

 

Bevor Rolf Schanko aber loslegt, ist das Gemälde im Kopf entstanden und gereift. Die benötigten Utensilien liegen bereit und das Papier ist auf dem Boden ausgelegt, denn Rolf Schanko malt auf dem Boden. So kann er die Arbeit von allen Seiten betrachten und „heranwachsen“ lassen.

 

Dann beginnt er mit der Kreidezeichnung und bereits wenige Minuten später erfolgt die farbliche Bearbeitung. Der ganze Prozess dauert nicht länger als 30 Minuten.

 

Die Ausstellung zeigt einige ausgewählte Arbeiten, die "des Papierkorbs nicht würdig" waren.

 

Mehr zur Ausstellung folgt in Kürze.

 

Abb.: Rolf Schanko, Figur in einem Garten, 2020, Kreide und Öl auf Papier, 133 x 170 cm, ©Rolf Schanko/VG Bild-Kunst, Bonn, 2021