Fathwinter

Franz Alfred Theophil Winter (1906 – 1974), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Fathwinter den er ab 1949 benutzte, hatte in der Zeit des Nationalsozialismus Ausstellungsverbot.

Fathwinter hat sich schon als Jugendlicher intensiv mit den Werken von Paul Klee beschäftigt, später dann, als er 1942 in Murnau die Bekanntschaft mit Gabriele Münter machte, ebenso intensiv mit den Arbeiten von Wassily Kandinsky. Nach 1945 begann für Fathwinter eine rege Ausstellungsarbeit u.a. mit der Teilnahme an der Ausstellung „Neue Deutsche Kunst“ 1947 in Mainz (die er auch mit organisierte).

1946 ist Fathwinter mit Arbeiten als einer der 15 Gäste (darunter auch Gabriele Münter) der gerade gegründeten Künstlergemeinschaft „Der rote Reiter“ beteiligt. 1950 stellt er, u.a. mit Willi Baumeister, Rupprecht Geiger und Fritz Winter in der Gruppe ZEN49 aus.

Die Bundesrepublik Deutschland ehrte Fathwinter 1953 mit der Verleihung des Kunstpreises; weitere Auszeichnungen waren 1961 die Verleihung der Goldmedaille des Grand Prix Suisse und des Staatspreises für Malerei des Landes Rheinland Pfalz im Jahr 1971.

Einige Lebensdaten:
1906  Geburt in Mainz
1919  Beginn der Arbeitstätigkeit in einer Werft, später in Zementfabrik
1924 – 1927 Mit einem Dauerstipendium der Kunst- und Gewerbeschule Mainz dort Studium der Innenarchitektur
1928 – 1933 Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen
1929 / 1930 Abendkurse im Malen an der Städelschule in Ffm, u.a. bei Max Beckmann
1933  Ausstellungsverbot
1935 – 1940 Gebrauchsgraphiker / Dekorationsmaler bei der „Westdeutsche Kaufhof AG (vorm. Leonhard Tietz AG)“ in Mainz
1937  Bekanntschaft mit Alexej Jawlensky
1940  Umzug nach Krefeld, Bekanntschaft mit Max Peiffer Watenphul
1942  Nach Ausbombung Umzug nach Murnau, Bekanntschaft mit Gabriele Münter und Maria Marc
1947  Teilnehmer und Mitorganisator der Ausstellung „Neue Deutsche Kunst“ in Mainz
1949  F.A.TH. Winter nimmt den Künstlernamen Fathwinter an; Teilnehmer an der „2. Deutsche Kunstausstellung“ in Dresden
1950  Ausstellung mit der Gruppe ZEN49 in München
1953  Verleihung des Kunstpreis der Bundesrepublik Deutschland
1955  Umzug nach Düsseldorf
1960 / 1961 Dozent an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg
1960  Ausstellung im Kunstmuseum Duisburg
1961  Goldmedaille des Grand Prix Suisse
1972  Staatspreis für Malerei des Landes Rheinland Pfalz

Werke
 
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Franz Alfred Theophil Winter (1906 – 1974), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Fathwinter den er ab 1949 benutzte, hatte in der Zeit des Nationalsozialismus Ausstellungsverbot.

Fathwinter hat sich schon als Jugendlicher intensiv mit den Werken von Paul Klee beschäftigt, später dann, als er 1942 in Murnau die Bekanntschaft mit Gabriele Münter machte, ebenso intensiv mit den Arbeiten von Wassily Kandinsky. Nach 1945 begann für Fathwinter eine rege Ausstellungsarbeit u.a. mit der Teilnahme an der Ausstellung „Neue Deutsche Kunst“ 1947 in Mainz (die er auch mit organisierte).

1946 ist Fathwinter mit Arbeiten als einer der 15 Gäste (darunter auch Gabriele Münter) der gerade gegründeten Künstlergemeinschaft „Der rote Reiter“ beteiligt. 1950 stellt er, u.a. mit Willi Baumeister, Rupprecht Geiger und Fritz Winter in der Gruppe ZEN49 aus.

Die Bundesrepublik Deutschland ehrte Fathwinter 1953 mit der Verleihung des Kunstpreises; weitere Auszeichnungen waren 1961 die Verleihung der Goldmedaille des Grand Prix Suisse und des Staatspreises für Malerei des Landes Rheinland Pfalz im Jahr 1971.

Einige Lebensdaten:
1906  Geburt in Mainz
1919  Beginn der Arbeitstätigkeit in einer Werft, später in Zementfabrik
1924 – 1927 Mit einem Dauerstipendium der Kunst- und Gewerbeschule Mainz dort Studium der Innenarchitektur
1928 – 1933 Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen
1929 / 1930 Abendkurse im Malen an der Städelschule in Ffm, u.a. bei Max Beckmann
1933  Ausstellungsverbot
1935 – 1940 Gebrauchsgraphiker / Dekorationsmaler bei der „Westdeutsche Kaufhof AG (vorm. Leonhard Tietz AG)“ in Mainz
1937  Bekanntschaft mit Alexej Jawlensky
1940  Umzug nach Krefeld, Bekanntschaft mit Max Peiffer Watenphul
1942  Nach Ausbombung Umzug nach Murnau, Bekanntschaft mit Gabriele Münter und Maria Marc
1947  Teilnehmer und Mitorganisator der Ausstellung „Neue Deutsche Kunst“ in Mainz
1949  F.A.TH. Winter nimmt den Künstlernamen Fathwinter an; Teilnehmer an der „2. Deutsche Kunstausstellung“ in Dresden
1950  Ausstellung mit der Gruppe ZEN49 in München
1953  Verleihung des Kunstpreis der Bundesrepublik Deutschland
1955  Umzug nach Düsseldorf
1960 / 1961 Dozent an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg
1960  Ausstellung im Kunstmuseum Duisburg
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