Karl Friedrich Brust

Karl Friedrich Brust wurde 1897 in Frankfurt a.M. geboren. 1913 bis 1914 besucht er die Kunstgewerbeschule in Offenbach, von 1915 bis 1918 leistete er Kriegsdienst. 1922 hatte Brust in der Galerie Schramm in Frankfurt seine erste Einzelausstellung. in Frankfurt in der Galerie Schramm und war auf Studienreise in Italien. 1923 wurde er Mitglied im Frankfurter Künstlerbund und hatte sukzessive Ausstellungen an vielen deutschen Orten.

 

1931 zog Brust nach Berlin, ab 1933 galt seine Kunst als entartet und wurde nicht länger in Ausstellungen gezeigt. Brust verlor viele seine Arbeiten während der Bombardierung von Berlin 1944/1945. 1944 erstellt Brust 60 Federzeichnungen als Illustration für Karl Mays „Von Bagdad nach Stambul“.

Bei Kriegsende übersiedelte Brust ins Oberfränkische und 1949 dann nach München, wo er als Bildredakteur für den Th. Martens Verlag arbeitete. Gleichzeitig entwickelte er sich als Künstler weiter, schuf Buchillustrationen und schuf 1952 sein erstes abstraktes Gemälde. Er reiste nach London und nahm 1955 an einer Ausstellung der Gruppe ZEN 49 in der Städtischen Galerie München und der Ausstellung „Peintures et sculptures non-figuratives en Allemagne d’aujourd’hui“ in Paris teil.

Kurz darauf wurden 7 seiner Arbeiten auf einer Ausstellungstournee in den USA gezeigt und er war Teilnehmer an Ausstellungen in Italien und Deutschland. teil. Auf Einladung der Deutschen Botschaft in Stockholm erhielt er 1959 eine Ausstellung in Stockholm.

Karl Friedrich Brust war als Maler weitgehend Autodidakt. Er starb am 6.9.1960 in München.

Werke