Roland Dörfler

Roland Dörfler (1926 – 2010) war ein deutscher Maler. Er studierte nach seiner Gefangenschaft 1947 an der Akademie Nürnberg bei Fritz Griebel und ab 1950 in der Akademie Stuttgart bei Hans Meid und Manfred Henninge. Als Gaststudent lernte er bei Willi Baumeister.


Bereits sehr früh fand Roland Dörfler in der Darstellung der menschlichen Figur sein zentrales Thema, das sein künstlerisches Schaffen fortan bestimmen soll.


Nach seiner Ausbildung erhielt Dörfler er ein Stipendiat des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. Ab 1960 arbeitete er freischaffend, später auch an der HBK Braunschweig als Leiter einer Klasse für Malerei.


Dörfler beschäftige sich mit der menschlichen Existenz und wurde bekannt für seine wenig optimistischen Arbeiten. Viele davon zeigen einsame, schwache und unfreie Menschen vor der gesellschaftsgeprägten und gesellschaftsprägenden Folie des idealen Menschen.


1965 erhielt der Künstler den von der Stadt Recklinghausen ausgeschriebenen Kunstpreis „junger westen“. 1984 wird ihm der Preis der 8. British International Print Biennale von Bradford und die Ehrengabe des Lovis-Corinth-Preises der Künstlergilde Esslingen überreicht. Dörflers Werke finden sich im Besitz vieler deutscher Museen, u.a. in der Kunsthalle Karlsruhe und der Staatgalerie Stuttgart.

Werke