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Künstler gehören zu der Spezies Mensch, die von ihrer Arbeit nicht lassen können. Sie sind davon getrieben, ihren Gedanken und Gefühlern Ausdruck zu verleihen, und sie sind in der glücklichen Lage, dass sie ihre positiven und negativen Erfahrungen in Kunstwerke transformieren und sublimieren können.

 

Von diesem Können zehren die Betrachter, Zuhörer und / oder Zuschauer, die gleichsam an diesen "Überlebensstrategien" teilhaben können. Wie heißt es so schön: "der Mensch lebt nicht von Brot allein."

 

Abb.: Heinz Zolper, Möge dieses Werk nun seinen Weg nehmen, Acryl auf Leinwand, 120 x 150 cm, © Heinz Zolper/VG Bild Kunst, Bonn, 2019

gipper 122Seit 2016 hat Manfred Gipper bewußt beobachtet, wie sich der Mainstream schrittweise "verbunkert". Bunte, farbenfrohe Transparenz verschwindet - das Grau des Bunkers, der von außen keine Einblicke gewährt, übernimmt.

 

Das Corona-Virus erzwingt ein soziales Distancing, einen "Rückzug" in den privaten Raum. "Was aber geschieht mit unserer Freiheit?"

 

biotopia 24 hl corona 2Anmerkungen zur Macht der Bilder und des wechselseitigen Einflusses von Wissenschaft und Kunst bei der Visualisierung und Sichtbarmachung des Unsichtbaren

 

Abb.: Installationsansicht Matthias Pabsch, Bioscape (012), 2019, farbiges Acrylglas, © Matthias Pabsch/Gudrun Pamme-Vogelsang, 2020; Hl. Corona, Statue am Hochaltar St. Corona am Wechsel (Österreich), ©imago images