Ist das Echt? Oder doch „nur“ ein Fake? Und was heißt da "nur" - sind doch die Täuschungen (unserer Augen) oft viel interessanter als das "Original".

 

Die Ausstellung „Lust der Täuschung – Von antiker Kunst bis zur Virtual Reality“ im Ludwig Forum Aachen ist Ziel unserer Exkursion am 25. Mai 2019.
Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit von der Kunsthalle München und dem Ludwig Forum Aachen. Wer die Ausstellung in München besucht hat, wird in Aachen dennoch neues entdecken, da die Ausstellungsorte unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt haben. In Aachen ist dies die zeitgenössische und die Medienkunst..

 

Die Exkursion startet um 10 Uhr an der Galerie. Von dort fahren wir gemeinsam nach Aachen. Die Rückkehr ist für den frühen Nachmittag geplant. Fahrt-, eventuelle Führungskosten und Eintritt werden unter den Teilnehmern umgelegt.


Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

1933 Schlemmer Drei Figuren am Gelnder anagoria1Am 16. Februar 2019 führt unsere Exkursion ins Lehmbruck Museumin Duisburg. Damit nutzen wir eine der letzten Gelegenheiten, die Sonderausstellung "Oskar Schlemmer: 100 Jahre Bauhaus" zu besuchen.

 

Oskar Schlemmer wurde 1920 von Walter Gropius an das Bauhaus in Weimar berufen. Anfangs leitete er die Werkstatt für Wandbildmalerei, später dann die für Holz- und Steinbildhauerei. Er galt als einer der vielseitigsten Lehrer am Bauhaus. 1929 verließ er das Bauhaus um fortan bis zu seiner Schließung 1932 an der Staatlichen Akademie für Kunst- und Kunstgewerbe Breslau die Bühnenkunstklasse zu leiten. Hier entwickelte er sein bestimmendes künstlerisches Thema zum Lehrgebiet "Kunst und Raum".

 

Oskar Schlemmer Bauhaustreppe 1932Im Mittelpunkt der Ausstellung im Lehmbruck Museum steht Schlemmers Gemälde "Fünfzehner Gruppe" von 1929, das sich durch eine besondere Dynamik und Spannung der dargestellten Aktfiguren im Raum auszeichnet.

 

Einmal im Lehmbruck Museum besuchen wir auch die dortige ständige Sammlung der Skulptur der Moderne und werfen einen Blick auf die Arbeit "The Walk" von Jochen Gerz.

 

Die Exkursion startet um 10 Uhr an der Galerie. Von dort fahren wir gemeinsam nach Duisburg. Die Rückkehr ist für ca. 18 Uhr geplant. Fahrt-, eventuelle Führungskosten und Eintritt werden unter den Teilnehmern umgelegt.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Abb. oben: Oskar Sclemmer, Drei Figuren am Geländer anagoria, 1933; Abb. unten: Oskar Sclemmer, Bauhaustreppe, 1932

Termin: 27.07. – 03.08.2019 - Frühzeitige Anmeldung empfohlen

haus am horn weimar

 

Die Bauhausgründung in Weimar war die sichtbare Manifestation des Beginns der Klassischen Moderne / Avantgarde. Vor dem Hintergrund des Jugendstils lag die Idee, Kunst und Handwerk als Einheit zu betrachten, durchaus nahe. Walter Gropius nutzte 1919 die Gelegenheit, die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar mit der von Henry van de Velde 1907 gegründeten Sächsischen Kunstgewerbeschule unter dem Namen „Bauhaus“ als Kunstschule zusammen zu legen.

 

Gemeinsam mit dem prominenten Lehrkörper, den Walter Gropius (und seine Nachfolger) für das Bauhaus gewinnen konnte, wurde Weimar (und später Dessau) für kurze Zeit wieder ein geistiges Zentrum, von dem nachhaltige künstlerische Impulse ausgingen. Das Bauhaus entwickelte und realisierte ein Konzept, das die traditionell getrennten Professionen „Bildende Kunst“, „Darstellende Kunst“ und „Angewandte Kunst“ vereinte und prägenden Einfluss auf das gesamte künstlerische Schaffen vor allem bezüglich der freien und angewandten Kunst, des Designs und der Architektur der kommenden Jahrzehnte hatte.

 

Auf unserer Reise zu den Bauhaus-Wirkstätten in Weimar und Dessau werden wir den Realisierungen der neuen Ideen im architektonischen Bereich, den Wurzeln und der Gesamtbreite ihres Denkens intensiv nachspüren. Zwei Lichtbildvorträgen machen uns mit dem „roten Faden“ der Bauhaus-Geschichte, ihren Arbeiten, den theoretischen und praktischen Ursprüngen sowie ihr Nachwirken in unsere Zeit bekannt.

 

Daneben und zum Ausgleich bleibt ausreichend Zeit für jeweils eine Wanderung im Süden von Weimar und eine Wanderung im Gartenreich von Dessau-Roßlau. Eine dritte, kurze Wanderung im Tal der Ilm ist wohl eher ein ausgedehnter Spaziergang, den wir auch dazu nutzen, weitere Sehenswürdigkeiten in Weimar zu besuchen.

 

Leistungen: 7 Übernachtungen mit Frühstück, davon 4 im 3-Sterne Hotel „Anna Amalia“ in Weimar und 3 im 3-Sterne Hotel „7 Säulen“ in Dessau;

2 Lichtbildvorträge; 3 geführte Wanderungen; Bustransfer von Weimar nach Dessau, Stadtführung Weimar, Führungen / Besuche wie aufgeführt; 2 Reiseleiter,  

Reiseleitung: Gudrun Pamme-Vogelsang

 

Folgende Institutionen / Orte werden aufgesucht:
Weimar: 

  Bauhaus Museum
  Neues Museum
  Anna Amalia Bibliothek
  Bauhaus-Universität Weimar (Entwurf: Henry van de Velde)
  Haus am Horn (Musterhaus der Bauhaus Ausstellung 1923 von Georg Muche)
  Haus Hohe Pappeln (Wohnhaus Henry van de Velde)
  Goethes Gartenhaus
  Villa Silberblick (Nietzsche Archiv, Erdgeschossgestaltung durch H. van de Velde)


Dessau:

  Siedlung Törten mit Konsumgebäude, Stahlhaus, Wohnhaus Carl Fieger, Muster-häuser, Laubenganghäuser (alles Bauhaus Architektur)
  Meisterhäuser (Architekt: Walter Gropius)
  Bauhaus Universität (Architekt: Walter Gropius), Carl Fieger, Ernst Neufert u.a.
  Historisches Arbeitsamt (Architekt: Walter Gropius)
  Kornhaus (Architekt: Carl Fieger)

 

Hinweis: Die Reise wird mit 2 Reiseleitern durchgeführt – die Wanderungen können deshalb in 2 Gruppen mit unterschiedlicher Weglänge durchgeführt werden.

 

Preis: € 624,- p.P.im DZ │ EZ-Zuschlag: € 140,- (jeweils incl. Frühstück)


Nebenkosten: Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr; Eintritte / Führungen und Kurtaxe in Weimar werden am Schluss der Reise unter Berücksichtigung etwaiger individueller Vergünstigungen separat abgerechnet. Nach gegenwärtigem Stand ist hier mit 75 – 85 € zu rechnen.

 

Individuelle Anreise

 

Teilnehmer: min: 15, max. 27

 

Weitere Informationen, Anmeldung und BuchungDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: Haus am Horn, Weimar (Foto: Maik Schuck (c) weimar GmbH)

 

KAT A 2

„Katharina Grosse und Yves Klein“ ist die vierte Themenausstellung im KAT_A in Bad Honnef-Rhöndorf. KAT_A (Kunst Am Turm_Andra) ist das von Andra Lauffs-Wegner gegründete und bespielte Forum für zeitgenössische Kunst im Haus Hedwig, dem historischen Turm und die sie umgebenden Parkanlage.


Auf unserer Exkursion zu diesem „Geheimtipp in Traumlage“ wird uns die Kunstsammlerin Andra Lauffs-Wegner persönlich durch die Ausstellung führen. Wir werden mehr darüber erfahren, was sie dazu bewegt hat, Kunst zu sammeln und in der aktuellen Ausstellung Katharina Grosse und Yves Klein nebeneinander zu stellen.KAT A 4


So viel aber schon vorab: im Katalog zur Ausstellung heißt es „Beiden Künstlern gelingt es mit unterschiedlichen Ansätzen und Erfahrungen die geistige Vorstellungskraft des Betrachters zu erweitern …“

Später zitiert der Katalog Katharina Grosse mit den Worten „das zeigt, dass Farbe das Potenzial hat, Materialien zu verwandeln, weil es die Vorstellungswelt verschiebt.“

 

Im Anschluß an den Besuch der Innenräume bleibt Zeit, um im Skulpturenpark des KAT_A frische Luft und frische Ideen zu schnappen und Werke u.a. von Jeppe Hein, Michael Sailstorfer, Robert Indiana oder Alicja Kwade zu entdecken.


KAT A 3Treffpunkt: 27.10.2018, 10.00 Uhr in der Galerie (Anmeldung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Rückkehr: gegen 16.00 Uhr

Kosten:
Die Fahrtkosten werden umgelegt;
Für den Eintritt: 7,- € (dazu folgende Anmerkung von Andra Lauffs-Wegner: "Nach Ablauf einer Ausstellung wird der gesamte Erlös des Ticketverkaufs von KAT_A verdoppelt und dem Kölnischen Kunstverein in Köln gespendet. Als einer der ältesten Kunstvereine weltweit leistet er seit über 175 Jahren einen einzigartigen Beitrag zur Förderung herausragender Künstlerpositionen und macht diese in einer spannenden Mischung der Öffentlichkeit zugänglich.")

Abb. oben: Ausstellungsansicht im ehemaligen Speisesaal, Haus Hedwig. Von links nach rechts: Katharina Grosse, o.T., 2016, Acryl auf Leinwand, 290 x 580 cm; Katharina Grosse, o.T., 2005, Acryl auf Leinwand, 100 x 300 cm, Leihgabe Privatsammlung Köln; Yves Klein, Tables bleue, rose d'or, Glasplatte, Plexiglaskörper, Pigment und Aluminium, 39 x 125 x 100 cm; Katharina Grosse, o.T., 2009, Acryl auf Leinwand, 200 x 200 cm, © KAT_A Andra Lauffs-Wegner, 2018; Foto: Ulrich Dohle

Abb. Mitte: Villa Haus im Turm, im Vordergrund: David Zink Yi, Neusilber, 2015, Edelstahl, je 353 x 100 x 95 cm, © KAT_A Andra Lauffs-Wegner, 2018, Foto: Ulrich Dohle

Abb. unten: Impression Skulpturenpark mit Robert Indiana, LOVE, 1996, blaues und rotes polychrom gefasstes Aluminium,Sockel: 72 x 72 x 36 cm, Skulptur: 183 x 183 x 91 cm, © KAT_A Andra Lauffs-Wegner, 2018, Foto: Behrendt und Rausch