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Die Wissenschafts- und Kunstausstellung thematisiert Entropie, Entfaltung, Möglichkeitsraäume und unsere mögliche Zukunft. Sie zeigt einen Stand zur aktuellen Forschung und spürt der Frage nach, was die Welt im Innersten zusammen hält.

 

Ort: Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden

Am 30. Juni stellen die Kuratoren der Ausstellung "U-Bahnhof Bundestag Berlin 2016 I Europa" den im Jovis Verlag erscheinenden Ausstellungskatalog vor:
Ort: Freifläche zwischen Bundeskanzleramt und Paul-Löbe Haus
Zeit: 16.00 - 17.00 Uhr

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In der Zeit vom 16. - 26. März 2017 zeigt die Mercer Chance Gallery in London (UK) unter dem Titel "English Abrasives" Werke der späten Joanna Price. Die Vernissage ist am 16.3. in der Zeit von 18.00 - 22.00 Uhr. 

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Vernissage: 25. Januar 2019, 18 bis 21 Uhr
Ausstellungsdauer: bis 16. März 2019
Sonntag, 27. Januar ist die Galerie anlässlich der K1-Matinee von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Die Künstlerin ist anwesend und führt um 15 Uhr ein Gespräch mit Wolfgang Dengel, Brüssel
Künstlergespräch mit Sandra Riche und Manfred Gipper am 16. März 2019 um 12 Uhr

 

Sandra Riche stellt zum ersten Mal ihre Arbeiten in der Galerie Pamme-Vogelsang vor. Die gebürtige Französin lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat Kunst an der Ecole Supérieure d’ Art de Grenoble und der Kunstakademie Düsseldorf studiert und beschäftigt sich mit der Zweideutigkeit von Objekten und Situationen.

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So konfrontiert die Installation „Heldin der Arbeit“ den Betrachter mit der Alltagswirklichkeit des Putzens (Putztücher, Besen, Stiefel) und mit dem Signet eines Wettbewerbssieg - die ´Lorbeerbekränzte 1`. Letztere ist uns besonders aus der Welt des Sports vertraut. Die poetische Monumentalisierung und Pointierung eröffnen ein weites Feld von Assoziationen, die von Selbstironie bis zur handfesten Kritik über die Ausbeutung in Putzkolonnen reichen. Die daraus resultierende „Zumutung“ präsentiert Sandra Riche in einem sinnlich-künstlerischen, gekonnt lockeren Zusammenwirken von Raum, Form und Farbe.

 

Die Arbeit „Für immer schön“ erzählt gleichfalls von individueller Lebensbewältigung und den gesellschaftlichen Rahmenbedingung mit all ihren Verwerfungen.

 

riche 4„Das reale, mehr als das ideale oder idealisierte „gute Leben“ steht bei Sandra Riches raumgreifender Installation im Vordergrund. Bürokratie, Stempel, Etiketten mit administrativer Alltagspoesie „bestellt, überwiesen, Betrag erhalten, erledigt, Termin, gebucht, fakturiert“. Vorgänge, die dem Menschen immer wieder begegnen, seine Wirklichkeit und die äußeren Umstände seines Lebens mit prägen. Das „System“ hat unterschiedlichste Facetten, kann Schikane ebenso bedeuten wie Garantie für geordnete Vorgänge, die Menschen erst zu ihrem Recht verhelfen und manchmal ein Überleben auch erst möglich machen. (…) So könnte die Installation auch ein Narrativ zeigen, als sei hier jemand nicht fertig geworden bei der Ordnung des Daseins, habe mitten im Akt der Systematisierung aufgegeben. (…) “ (Petra Stegmann, Leiterin der Kunsthalle Wilhelmshaven)

riche 14Die aktuelle Galerieausstellung zeigt neben diesen Installationen zahlreiche kleinere Objekte und Inszenierungen in denen Sandra Riche Lebenswirklichkeiten mit sezierendem Blick neu deutet. Dazu stellt die Künstlerin fest: „Es ist eine existentielle Suche, – kann die Kunst... oder etwas anderes dem Leben einen Sinn geben? – Die Suche nach einer Identität, der eigenen Identität, aber immer in Beziehung zur Außenwelt, in Beziehung zum Gegenüber, der Gesellschaft, den Regeln, den Vorurteilen, den Tabus. Es ist wohl auch die Geschichte der Beziehung mit dem Anderen, einer Beziehung, die immer einen Nachgeschmack des Unmöglichen hat. Es ist die Geschichte der Menschen.“

Für alle Abbildungen: ©Sandra Riche/VG Bild Kunst, Bonn, 2018; von oben nach unten: Sandra Riche, Früher lief alles rund, 2011, Mixed Media; Sandra Riche, Die Heldin der Arbeit, 2018, Installation (Mixed Media); Sandra Riche, Für immer schön, 2015, Installation (Mixed Media); Sandra Riche Für Sie, 2017, Mixed Media